Abendschau und Presse vor Ort am 8. 8. 2018

Einige Mitglieder der Bürgerinitiative standen Presse und Fernsehen Rede und Anwort, als am Mittwoch ein Rundgang durch das Cecilienviertel unternommen wurde.

Der RBB sendete noch am gleichen Tag je einen Beitrag in der Abendschau und in rbb AKTUELL.

Tagesspiegel, Die Hellersdorfer sowie Berlin Journal führten Interviews durch.

Fehlende Informationen für die Anwohner, mangelnde Unterstützung durch das Bezirksamt und durch die Senatsverwaltung für Bauen machen die Einbindung der Medien erforderlich. Die Probleme mit der Nachverdichtung (fehlende Kitas und Schulen, mangelhafte Anbindung und Taktzeiten des ÖPNV bei vermehrtem Wegfall von Parkplätzen, keine ausreichenden Radwege, Beseitigung von Grünflächen) sind praktisch in ganz Berlin gleich und gehören unbedingt in den Fokus der Öffentlichkeit.

Daher ist es als Erfolg für die Bürgerinitiative Cecilienviertel zu werten, dass sich der rbb dem Thema in ihrem Kiez widmete, auch wenn die Bezeichnung „Brache“ für die vorgesehene Baustelle an der Wuhlestraße total unangebracht ist. Zur Brache wurde die Grünfläche nämlich erst durch die vorbereitenden Arbeiten seitens der Degewo gemacht.

Der Beitrag der rbb Abendschau vom 8.8. um 19:30 Uhr über das Cecilienviertel:
Nachverdichten ohne Plan (mit Film) und hier zusätzlich mit Kommentaren

Widersprüchlich hingegen sind die Aussagen von Olaf Tschinke vom NABU in rbb AKTUELL um 22 Uhr, wenn er meint, wir müssten die Städte durch mehr Grün kühlen, jedoch gleichzeitig Wohnungsbau betreiben.

Und Bausenatorin Frau Lompscher sollten wir nicht nur an ihren Worten, sondern mehr noch an ihren Taten messen, wenn sie einerseits das Wohnungsbauprogramm hochfährt, aber andererseits im Hinblick auf den aktuellen Hitzesommer auf die Klimaerwärmung zu sprechen kommt:
„Wir müssen in Zukunft auf Durchlüftungsschneisen beim Bauen achten wegen der Klimaerwärmung.“

Ingo Salmen beschäftigt sich im Tagesspiegel vom 8.8.2018 insbesondere mit der fehlenden Infrastruktur im Cecilienviertel:
Berlins Außenbezirke wachsen – und die Infrastruktur?

 

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