Die Straßen II

Letzte Aktualisierung am 25.4.2018

Buckower Ring

Die Straße hat ihren Namen seit dem 27.11.1980 und ist nach der Stadt Buckow in der Märkischen Schweiz benannt. Der Ring ist eigentlich gar kein (kompletter) Ring, sondern verläuft vom Blumberger Damm Richtung Wuhletal, macht einen Linksschwenk und noch einen und führt dann in Richtung Blumberger Damm zurück, endet allerdings vorher an der Wuhlestraße.
Direkt neben dem Seniorenheim der Volkssolidarität befand sich am Buckower Ring 54-56 eine Kinderkombination der DDR, abgekürzt KiKo, mit unterschiedlichen Versorgungseinrichtungen für Kleinkinder. Aber auch die Volkshochschule Marzahn residierte hier. Nach dem Abriss des Gebäudes kam das Gelände 2016 zeitweise als möglicher Standort für ein Flüchtlingsheim ins Gespräch.
Erst einige Jahre nach der Fertigstellung des CV enstanden am Buckower Ring 60 (zwischen Seniorenheim und dem Wuhletal) 51 Mietergärten für Familien aus dem Wohngebiet. Auf der Chronik-Seite des Kleingartenvereins „Am Forsthaus“ können Fotos aus der Anfangszeit der Mietergärten bewundert werden.

Der Buckower Ring am Wäldchen
Der Buckower Ring am Wäldchen (links)

 

Garzauer Straße

Die Straße wurde am 27.11.1980 nach der Gemeinde Garzau in Brandenburg benannt. Sie liegt zwischen der Cecilienstraße und dem Buckower Ring. Die höchste Nummer der relativ kleinen Straße, nämlich 31, ist an das FiPP-Kinder- und Jugendhaus vergeben. Genau gegenüber auf der anderen Straßenseite befand sich vormals die Grundschule am Wuhletal. Sie ist schon lange abgerissen. Nur die Turnhalle blieb am Buckower Ring 70 bestehen und dient heute als Trainingsstätte der Abteilung Turnen und Sportakrobatik vom TuS Hellersdorf 88 e.V.
Die Zeiten überlebt hat die Ladenzeile im Erdgeschoss des Wohnblocks an der Garzauerstr. 2-12.

Garzauer Str. 31 mit dem FiPP-Kinder- und Jugendhaus
Garzauer Str. 31 mit dem FiPP-Kinder- und Jugendhaus
Auf der Wiese davor stand mal eine Schule

 

Wuhlestraße

Die nahe Wuhle, die von Ahrensfelde bis nach Köpenick fließt, ist seit dem 27.11.1980 Namensgeberin für die neu erbaute Straße im Plattenviertel. Bis 2006/2007 säumten zwei elfgeschossige Wohnkomplexe mit den Nummern 2-8 und 27-35 die Wuhlestraße. Die Brachflächen wurden begrünt, als Platz gestaltet und an der Cecilienstraße als Gewerbefläche genutzt. Dort steht jetzt der Rewe-Markt.
Allerdings wurde auch schon früher gebaut. Ein markanter Bau von 150 m Länge wurde 1997 in der Wuhlestr. 7-19 fertig gestellt. Der viergeschossige Komplex mit Läden und Wohnungen wurde quer zu den 3 Hochhäusern dahinter konzipiert. Der Riegel versperrt seitdem dem Autoverkehr den direkten Zugang zum Blumberger Damm in Höhe der Wuhlestr. 9.
Wo heute ein Netto-Supermarkt steht, war anfangs der Standort einer Kaufhalle und eines Reparaturdienstes mit Altstoffannahme. Direkt daneben bot eine so genannte Wohngebietsgaststätte Gelegenheit zum geselligen Beisammensein von 400 Gästen.
An der Wuhlestr. 18 stand die Carl-Spitzweg Realschule – 5. Realschule Berlin-Marzahn. Einzig die Turnhalle blieb übrig. In dieser trainiert jetzt der Taekwondo-Verein Pyongwon Marzahn e.V.

Sporthalle an der Wuhlestr. 18
Sporthalle an der Wuhlestr. 18

 

Fred-Löwenberg-Platz

Bis ca. 2007 befand sich hier, an der Wuhlestr. 27-35, ein großer Parkplatz und dahinter ein Elfgeschosser. Nach dem Abriss dauerte es bis zum 19. April 2012, dass ein begrünter Stadtplatz eingeweiht werden konnte. Seitdem stehen Sitzgelegenheiten rund um dekorative Figuren, aus deren Armen Wasser sprudeln soll, zur Verfügung. Für jeden Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaft wurde ein Baum gepflanzt. In den Plänen war noch vom Platz des Dialoges die Rede. Schließlich wurde der Platz aber nach dem Antifaschisten und Nazi-Verfolgten Fred Löwenberg benannt. Durch ein so genanntes Wildrosenband ist der Platz mit den Spiel- und Sportplätzen an der Cecilienstraße verbunden.

Fred-Löwenberg-Platz
Fred-Löwenberg-Platz

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