Das Cecilienviertel wächst

Bald wird der Verdichtungsbau in Wuhlestrlaße 2 – 8 fertig sein. Aktuell werden noch der Innenhof und die Müllstandsplätze ferrtiggestellt sowie die ca. 70 Fahrradbügel installiert (Diebstall offen! Warum wurden die Bügel nicht hinter den Zäunen angebracht?)

Eine mittlerweile gesetzlich vorgeschriebene geräumige Feuerwehrzufahrt erhielt ein sogenanntes Rasenpflaster (Der versprochene grüne Eindruck wird allerdings noch Jahre dauern.). Der bereits fertig gestellte gepflasterte Gehweg dazwischen wurde Ende Juli noch einmal lautstark aufgebohrt, um ihn zu verbreitern. Wer hat diesen Schildbürgerstreich verursacht?

Und zuguterletzt: Wird der nun verkleinerte und neu gestaltete Spielplatz in seiner Gesamtgröße mit 1qm Spielfläche pro Anwohner den Normen gerecht? Sind unsere Wünsche und Vorschläge für die Innenhofgestaltung von der degewo ausreichend berücksichtigt worden? Reichen uns 2 vereinzelt stehende Bänke? Es hieß, bei der Gestaltung der Grünflächen hätten wir volles Mitspracherecht.???

Nach neuesten Informationen soll hinten am Buckower Ring Nr. 54 – 56 neben dem Seniorenheim nun doch üppiger gebaut werden. Angeblich werden die Bäume auf dem zugewachsenen IMO-Berlin-Gelände (ausgewiesen als Bauland) bereits ab 30. 9. 2020 gerodet. ? Neben einer Kita sind wohl noch 3 weitere Bauten als Wohnstätten für betreute Familien geplant. ?Womöglich will man auch wieder hoch hinauf bauen, weil das “effektiver” ist ? Das wollen wir nicht und das darf auch nicht sein. Denn das Wohngebiet ist bereits am Limit! Wenn demnächst hier zusätzlich 500 Menschen in den Verdichtungsbau Wuhlestraße einziehen, wird es entschieden zu viel Verkehr für die engen Wohngebietsstraßen sowie massive Parkplatznot – wie bereits seit langem bekannt – geben.

Hier ist ein Zusammenwirken aller Fraktionen vonnöten, die einen vereits gemeinsam verabschiedeten BVV-Beschluss durchsetzen sollten zum Schutz der Bürger. Ansonsten müsste man der Stadtbezirksführung Willkürherrschaft vorwerfen. Bürgernähe und Politik zum Wohle der Bürger geht anders.

Siehe unter Links: Was unsere Politiker zur Wohnverdichtung aufs Papier bringen, sollte auch für die Realität gelten. Dem ist hier ganz und gar nicht so.

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