Unsere Initiative

November 2018

Die Bürgerinitiative gibt sich nicht so einfach geschlagen:
Rettet unser Wohngebiet, bevor es vollends kollabiert! Kommt zur Unterschrift für den Einwohnerantrag am Freitag, den 14. 12. 2018 am Pavillon der degewo in der Nähe der Baustelle. Für ein lebenswertes Cecilienviertel und kein Armenghetto. Wenn die Politik nicht reagiert, müssen wir ungemütlich werden. Sonst geht der Bau hier endlos weiter…

Parkverbot für Wuhlestraße 2- 8 vom 5.11.2018 bis 31.7.2020. Ab 5. 11. wird es also ernst! Jeder ist sich selbst der Nächste.

Oktober 2018

Am 29. 10. wurden die ganzen Straßenbäume gefällt, die dem Bau im Wege stehen. Auch eine große Tanne im Innenhof musste dran glauben und zwei hübsche Ahornbäume, die schon ziemlichen Umfang hatten.

Frau Lompscher antwortet auf unseren Brief vom August 2018.

Antwort Frau Lompscher 10/2018

Im Oktober soll der Verdichtungsbau in Form eines Achtgeschossers  mit 142 Wohnungen in der Wuhlestraße 2 – 8 beginnen. Welche Änderungen sollen jetzt noch in der bereits seit einem Jahr abgeschlossenen Planung vorgenommen werden? Ein Abweichen von Höhe und Tiefe des Baus stand leider zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion. Lediglich die Restgrünfläche dürfen die Anwohner in 2 Jahren mitgestalten bzw. was davon noch übrigbleibt. Denn vorgesehene private Mietergärten sowie Feuerwehrauffahrt und befahrbare Straße um den neuen Block herum kappen den einst grünen Innenhof um viele weitere Meter. Da bleibt Verständnis auf der Strecke.

Die Anwohner warten auf eine vom Bezirksamt versprochene Informationsveranstaltung.

Die stadtweite Berichterstattung über das Cecilienviertel und andere wütende von Verdichtung bertroffene Berliner in ihren Kiezen kann unter dem Menüpunkt Links – Medien auf dieser website eingesehen werden. Es gibt viele Gegenstimmen auch im Senat gegen die Wohnungsbaupolitik von Frau Lompscher. Darf das Wohnungsbauprogramm in seiner jetzigen Form so weiterbetrieben werden? Auf Kosten der Berliner, die  immer schon hier gelebt haben und alle diese Einschränkungen trotz vieler laut gewordener Widerstände aufgezwängt bekommen? Wie dicht ist zu dicht?

Die Mitglieder der Bürgerinitiative organisieren Anfang des Monats einen Kiezrundgang durchs Cecilienviertel mit allen Fraktionsmitgliedern der in der BVV vertretenen Parteien zusammen mit Interessierten aus dem Wohngebiet. Ziel ist es, sich ein klares Bild von den geplanten Bauvorhaben im Cecilienviertel und den auf die Einwohner zukommenden Einschränkungen zu machen. Bedenken hat man hier wegen der grenzwertig zu bezeichnenden Innenhofbebauung und der außerdem noch zusätzlichen Belastung durch  weitere Wohnverdichtung mit insgesamt über 650+ Wohnungen, die in nächster Zeit hinzukommen sollen. Allerdings seien weder Infrastruktur wie Schule und Kita noch zusätzliche Parkplätze vorgesehen.

September 2018

Am 28. 9. 2018 wurde die Baugenehmigung für Wuhlestraße 2-8 erteilt.

Am 27. 9. wurde die Petition  degewo soll bauen wo Platz ist – aber nicht in den engen Kiezen der Bürger an die Bürgermeisterin im Rahmen einer Bürgeranfrage übergeben.

Eine Postkartenaktion der Anwohner wendet sich an den Schulstadtrat Gordon Lemm zur prekären Situation der Infrastruktur hier im Viertel, insbesondere um fehlende Kita- und Schulplätze:

Postkarte an Schulstadtrat Lemm

Unsere Bürgerinitiative ist im Wohngebiet unterwegs, um die Anwohner persönlich zum Verdichtungsbau Wuhlestraße 2-8 und dem endlich von der degewo erschienenen Flyer anzusprechen, während den  Mietern von Deutsche Wohnen – und das ist die Mehrheit hier im Karree – bisher jegliche Information vorenthalten wurde.

Mitte September – und noch keine Antwort von Frau Lompscher.

August 2018

Unsere Bürgerinitative schreibt noch einmal an Bausenatorin Frau Lompscher, da bisher kein erkennbares Entgegenkommen weder von der degewo noch vom Bezirksamt auf unsere Bedenken gezeigt wurde.

Abendschau, Tagesspiegel und Die Hellersdorfer (siehe Rubrik Link / Medien) hatten während des Sommers hinreichend informiert, dass ein derart massiver Verdichtungsbau in unserem Wohngebiet fehl am Platze ist, zumal nicht einmal ein Bebauungsplan des Cecilienviertels in seiner Gesamtheit vorliegt.

Der zukünftige Baugrund wurde abgesteckt und vermessen. Der Bagger entnahm weiträumig Bodenproben. Die Anwohner erhielten einen ganztägigen Vorgeschmack auf Baulärm und sehen jetzt das flächenmäßig bedrohliche Ausmaß des zukünftigen Neubaus. Dieser wird in seiner geplanten T-Form noch tiefer in den Innenhof hineinragen, als es das vor über 10 Jahren abgerissene plan zur Straße stehende Hochhaus getan hat. Für die 142 Wohnungen müssen laut Gesetz insgesamt 568 qm Spielplatz hinzukommen. Müssen dafür dann wiederum Rodungen vorgenommen werden? Der bisher vorhandene versteckt und schattig gelagerte Spielplatz mit seinen Nischen wird dem Bauzugang Platz machen müssen.

 

Juli 2018

Treffen der Anwohner auf der Wiese Wuhlestraße 2-8 zur Kranzniederlegung / Abschiedsfeier von der Grünanlage am Donnerstag, den 5. 7. Die Bürgerinitiative informierte zu den Bauvorhaben. Die degewo wird erst  nach  amtlicher Genehmigung ihres Bauantrages  bzw. bei Baubeginn das Wohngebiet informieren. Dann werden wohl auch die letzten Ahnungslosen aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen. Siehe auch unter Beiträge.

Juni 2018

Im Juni 2018 will die degewo  den Bauantrag stellen. Danach soll der Bau – wie im Modell ersichtlich – Oktober 2018  beginnen (siehe hier unter Links / Medien – Berliner Zeitung vom September 2017). Die Bürgerinitiative wurde noch einmal zur näheren Information eingeladen. Ein Mitspracherecht der Bürger fand weder bei der Bauhöhe, noch bei der Größe und Form statt. In erster Linie geht es dem städtischen Wohnungsbauunternehmen um Wirschaftlichkeit unter der Vorgabe der Senatsauflage zum  Wohnungsbauprogramm. Das geschieht weit entfernt von der bereits in der Projektphase gewünschten Bürgerbeteiligung.  Eine nach außen publizierte behutsame und sinnvolle Verdichtung ist nicht erkennbar.

Auf der Stufe der Mitgestaltung können für Bauvorhaben gemeinsam Varianten  entwickelt und besprochen werden. (Partizipationsrichtlinien)

Das Gesetz sieht laut Paragraph 34 Baugesetzbuch das Baurecht auf Seiten der Grundbstückseigner, nämlich der degewo. Eine Umwidmung der Fläche wurde vom Bezirk  wegen angeblich fehlender Freiflächen abgelehnt.

Mai 2018

Eine Abordnung unserer BI besucht die Bezirksbürgermeisterin Frau Pohle. Gemeinsam mit Herrn Weißbach- dem Amtsleiter Stadtentwicklungsamt- wurde ein Gespräch zur Infrastruktur des Cecilienviertels und seiner bereits hohen Verdichtung gesucht. Wir haben klare Begründungen gegen weiteren Wohnungsbau auf der mit Fördermitteln gestalteten Grünfläche an der Wuhlestraße bekundet.

Weitere  Flyer werden im Wohngebiet verteilt. Ein Anwohner schreibt privat an den Chef der degewo und bekundet sein Unverständnis und seinen Unmut über den geplanten Verdichtungsbau an der Wuhlestraße 2-8 und die daraus resultierende prekäre Parksituation.

Die BI erhält endlich Antwort von  Frau Lompscher – Senatorin für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung.  Drei Vertreter folgen der Einladung in den Senat und erläutern in einem einstündigen Gespräch mit Wort und Bild die Situation im Wohngebiet Cecilienviertel.  Ziel ist es jetzt, mit den Stadtbezirkspolitikern und den Wohnungsbaugesellschaften gemeinsam ein Gesamtkonzept für das Wohngebiet zu überarbeiten. Diesen Konsens will Frau Lompscher in unserem Sinne mit auf den Weg bringen (siehe Beiträge).

Jeder kann sich persönlich und jederzeit an die amtierenden Politiker wenden und zur Bürgersprechstunde aller Parteien seine Fragen und Sorgen anbringen, auch unabhängig von unserer Initiative.

April 2018

Ein Informationsflyer wird an alle zugänglichen Briefkästen der Anwohner verteilt.

Die Mitglieder der BI informieren Anwohner auf der Freifläche an der Wuhlestraße. Weitere Treffen sind geplant, um über zeitnahe Maßnahmen gegen die drohende Verdichtung an der Wuhlestraße 2 – 8  zu beraten.

Auf der BVV  am 26. 4. 2018 wird öffentlich eine Bürgeranfrage zum Thema Verdichtungsbau bzw. Infrastruktur an das BA gestellt. Die Bürgermeisterin Frau Pohle signalisiert Gesprächsbereitschaft.

März 2018

Die Bürgerinitiative Cecilienviertel konsolidiert sich und gründet eine Website (www.cecilienviertel.de). Es wird  ein Informations-Flyer für alle Anwohner im Kiez Cecilienviertel erstellt.

Es sind mittlerweile 6 Wochen vergangen, ohne dass die Senatorin Frau Lompscher auf unsere schriftliche Bitte geantwortet hat – das ist keine Bürgernähe. Eine weitere schriftliche Anfrage zum Stand der Bearbeitung unseres Anliegens wurde Ende März verschickt

 Februar 2018

Die Vertreter des Wohngebietes wenden sich mit einem Brief an die Bausenatorin Frau Lompscher und laden sie in das Wohngebiet ein.

Die Berliner Woche veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 19. 2. 2018 die Bedenken der Anwohner, die bis dahin noch keine offizielle Information zu diesem Bauvorhaben erhalten hatten (siehe unter Beiträge: „Im Schatten des Achtgeschossers”). Die Berliner Woche wurde in dieser Woche im Wohngebiet unregelmäßig verteilt.

Januar 2018

Die degewo lädt die selbst ernannten engagierten Vertreter des Wohngebietes zu einer ersten Informationsveranstaltung ein und stellt den konkreten Bauplan vor. Auf dem degewo-eigenen Grundstück soll entlang der Wuhlestraße 2-8  über den gesamten zur Zeit noch offenen Innenhof ein achtgeschossiger Wohnblock mit 142 Wohnungen gebaut werden. Als Baubeginn wurde Oktober 2018 in Aussicht gestellt.

Dezember 2017

Erster persönlicher Kontakt mit verantwortlichen Politikern vom Rat des Stadtbezirkes Marzahn-Hellersdorf und Anfrage sowie Redebeitrag beim Bezirksausschuss für Stadtentwicklung.

November 2017

Der inzwischen von besorgten Anwohnern eingeschaltete Mieterrat der degewo gewährt  Interessierten vor Ort Einblicke in den Bebauungsplanentwurf und vermittelt deren Bedenken gegenüber dem Wohnungsbauunternehmen.

September 2017

An der Wuhlestraße soll ein 8-Geschosser gebaut werden, so die Information der degewo auf erste Nachfragen der Mieter, die Bohrungen im Wohngebiet beobachtet hatten. Eine Petition wird gestartet. (www.openpetition.de/!degewo).